PRIVATPRAXIS DR. MED. DIRK W. ELFES

Allgemeinmedizin – Tinnitusbehandlungen

Sie müssen nicht privat versichert sein, um uns aufsuchen zu können, aber wir behandeln Sie immer privat und zu fairen Konditionen.

Unter 09292/91081 nehmen wir Ihren Terminwunsch gern entgegen. Am besten erreichen Sie uns in der Zeit von 09:00 bis 14:00 Uhr.

Sollte Sie der Anrufbeantworter begrüßen, kann es sein, dass wir beschäftigt sind. Verraten Sie unserem elektronischen Mitarbeiter, was Sie auf dem Herzen haben, wir kümmern uns so bald wie möglich darum.

Wenn Sie gesetzlich versichert sind, empfehlen wir Ihnen zunächst unsere kassenärztliche Gemeinschaftspraxis in Oberkotzau aufzusuchen: Marktplatz 6, Tel: 09286/9880

Dr. med. Dirk W. Elfes

Sie mögen keine vollen Wartezimmer?
Wir auch nicht.

Sie halten nichts von Fünfminutenmedizin?
Wir auch nicht.

Deshalb gibt es keine festen Sprechstunden, aber immer einen Termin.
Wir nehmen uns Zeit für Sie.

Es ist nicht leicht sich in der Medizin zurechtzufinden. Seeleute vertrauen ihrem Kompass, vertrauen Sie der Allgemeinmedizin. Sie ist nicht nur das Tor in den medizinischen Irrgarten, sie ist auch Ihr Führer bei allen körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen.

Wir verstehen uns als erster medizinischer Ansprechpartner und betrachten dabei den ganzen Menschen. Das gilt für die Akut- und Langzeitversorgung genau so, wie für die Prävention und die Rehabilitation.

Die ganz überwiegende Zahl an Gesundheitsstörungen kann mit der Grundversorgung in der Allgemeinmedizin schon beherrscht werden. Und wo das nicht der Fall ist, werden wir mit Ihnen zusammen den oder die geeigneten Fach-Spezialisten finden und die Behandlung begleiten.

Neu bei uns?

Wenn wir Sie zum Termin begrüßen, werden wir Sie gleich ins Sprechzimmer bitten und wir freuen uns besonders, wenn Sie Unterlagen mitbringen, die für die Anamnese wichtig sind. Wir fragen Sie immer nach der eventuellen Einnahme von Medikamenten und Vitaminen, Nahrungsergänzungen und Homöopathika. Sie können sich die komplizierten Namen nicht merken? Schreiben Sie sie auf, oder bringen Sie einfach alles mit.

Es kann vorkommen, dass wir Sie bitten, einen Moment zu warten , weil etwas unvorhergesehen war. Aber das ist sicher die absolute Ausnahme. Wir bieten Ihnen gern eine Erfrischung an, oder Kaffee, wenn Sie mögen.

Eine Tinnitusbehandlung kann eine Herausforderung sein, für den Patienten und für den Therapeuten. Der Anspruch des Betroffenen ist recht einfach zu formulieren: „Bitte ausschalten.“ Aber so einfach ist das nicht. Immerhin, manchmal gelingt es. Unzählige erfolglose Versuche sind bekannt, das Leiden zu behandeln, angefangen von Ohrkerzen über Akupunktur bis zu homöopathischen Arzneien, um nur einige Wenige zu benennen.

Inzwischen wissen wir mehr über die Entstehung des Phänomens und unterscheiden zwischen akuten und chronischen Fällen. In akuten Fällen können Behandlungen, die auf eine Verbesserung der Nervenzellfunktion im Innenohr zielen, hilfreich sein. Dazu gehören rheologische Infusionen, Medikamente und HBO. Bei chronischem Tinnitus kommen diese Verfahren nicht mehr in Betracht, hier liegt das Schwergewicht auf einem Umprogrammieren der Wahrnehmung.

Am Anfang jeder Therapie stehen aber die organische Diagnose und die Einschätzung der Lautheit. Lautheit darf nicht verwechselt werden mit Lautstärke. Die Lautstärke kann man mit einem geeigneten Gerät in Phon (Schalldruckpegel) messen. Unter Lautheit versteht man eine psychoakustische Größe. Folgendes Beispiel mag zur Erläuterung dienen: Der Presslufthammer vor dem Schlafzimmerfenster kann den Schlaf genau so unmöglich machen, wie der tropfende Wasserhahn im Badezimmer.

Der nächste Schritt ist das Counseling. Dies von H. Feldmann entwickelte Verfahren erläutert dem Betroffenen konkret und in allen Einzelheiten das individuelle Problem und hat zum Ziel Verständnis zu wecken und den Patienten in die Lage zu versetzen, die nächsten theapeutischen Schritte zu verstehn, ein therapeutisches Ziel zu formulieren und Ängste abzubauen.

Zugegeben, das ist nicht in wenigen Minuten zu erreichen, aber es lohnt sich, und …wir nehmen uns Zeit dafür. Erst danach planen wir gemeinsam das Behandlungsziel und die nächsten Schritte.